Neuguinea-Münzen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23. Juli 2021, 15:47 Uhr

Neuguinea-Münzen.png
Deutsch-Neuguinea, 2 Pfennig 1894

Auf Wunsch der deutschen Neuguinea-Kompanie 1894 in den Schutzgebieten (Kolonien des Deutschen Reichs in der Südsee) eingeführte Stücke zu 20 und 10 Neu-Guinea-Mark in Gold, 5, 2, 1 und 1 ⁄2 Neu-Guinea-Mark in Silber, 10 Neu-Guinea-Pfennig in Bronze, 2 und 1 Neu-Guinea-Pfennig in Kupfer. Gepräge: Paradiesvogel auf einer, Wertangabe zwischen Zweigen auf der anderen Seite – mit Ausnahme der beiderseits beschrifteten Stücke zu 1 und 2 Neu-Guinea-Pfennig. Die Neuguinea-Münzen entsprachen in Münzfuß und Größe den Reichsmünzen. Eine Ausnahme bildete das 10-Pfennig-Stück aus Bronze mit einem Durchmesser von 30 mm. Alle Prägungen erfolgten 1894 und 1895 in Berlin. Als 1899 das Deutsche Reich die Landeshoheit übernahm, wurden die N.-M. mit der Verordnung vom 5. September 1908 (mit Wirkung

vom 15. April 1911) eingezogen und Reichsgeld in Umlauf gebracht. Der Paradiesvogel wurde auch vom unabhängigen Staat Papua-Neuguinea als Wappentier gewählt und auf den Kina-Münzen abgebildet.

Neuguinea-Münzen Bild 2.png
Deutsch-Neuguinea, 20 Neu-Guinea-Mark 1895 A (Berlin) mit dem Pardiesvogel auf der Rückseite