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Für die Internet-Ausgabe wurden die gescannten Artikel revidiert, offensichtliche Fehler stillschweigend korrigiert und die Voraussetzungen zur automatischen Verlinkung der Artikel miteinander hergestellt. Einige wenige Artikel, auf die Kahnt mehrfach verwiesen hatte, die jedoch die Aufnahme in seine Ausgabe nicht geschafft hatten, wurden aus dem „transpress Lexikon Numismatik“ nachgetragen, darunter „Marke“ und „Orden“. Kahnts Abbildungen wurden weitgehend übernommen, doch es ist geplant, die aus dem PDF ausgeschnittenen Bilder soweit möglich durch eigene, technisch bessere und scalierbare nach und nach zu ersetzen.
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Friedensburg
Friedensburg, Ferdinand (1858 –1930): Jurist und Numismatiker, übernahm 1876 noch als Student die Neuordnung des Münzkabinetts in Breslau. Während seiner Berliner Tätigkeit als Senatspräsident im Reichsversicherungsamt (1871 bis 1908) war F. mehr als zehn Jahre Vorsitzender der Numismatischen Gesellschaft zu Berlin; 1908 bis 1919 Professor der Numismatik an der Breslauer Universität. Verfasser zahlreicher Schriften, vor allem über das schlesische Münzwesen. Seine bedeutende, 1500 schlesische Münzen umfassende Sammlung kam durch testamentarische Verfügung an das Museum in Breslau. Hauptwerke: Schlesiens Münzen und Münzwesen vor dem Jahre 1200. Breslau 1886; Schlesiens neuere Münzgeschichte. Breslau 1899; Schlesiens Münzen und Medaillen der neueren Zeit. Mitautor: H. Seeger. Breslau 1901; Die Münze in der Kulturgeschichte. Berlin 1909 (2. Aufl. Berlin 1926); Die Symbolik der Mittelaltermünze. Berlin 1913 bis 1922; Münzkunde und Geldgeschichte der Einzelstaaten des Mittelalters und der neueren Zeit. München, Berlin 1926; Die Schlesischen Münzen des Mittelalters. Breslau 1931.





