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Für die Internet-Ausgabe wurden die gescannten Artikel revidiert, offensichtliche Fehler stillschweigend korrigiert und die Voraussetzungen zur automatischen Verlinkung der Artikel miteinander hergestellt. Einige wenige Artikel, auf die Kahnt mehrfach verwiesen hatte, die jedoch die Aufnahme in seine Ausgabe nicht geschafft hatten, wurden aus dem „transpress Lexikon Numismatik“ nachgetragen, darunter „Marke“ und „Orden“. Kahnts Abbildungen wurden weitgehend übernommen, doch es ist geplant, die aus dem PDF ausgeschnittenen Bilder soweit möglich durch eigene, technisch bessere und scalierbare nach und nach zu ersetzen.
Die Münzgalerie ist offen für Veränderungen und Ergänzungen an diesem Lexikon und zu unseren Fachbeiträgen und würde sich über Anregungen seitens der Benutzer sehr freuen. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Lust verspüren, an der Weiterentwicklung unseres numismatischen Angebots teilzunehmen.
Tombak
(von malaisch tombaga = Kupfer): veraltete Bezeichnung einer für Münzen und Medaillen verwendete Kupfer-Zink-Legierung (Messing) mit 70 bis 90 % Kupferanteil. Tombak sieht abhängig vom Zinkanteil rot (10 bis 15 % Zink), goldfarben oder gelb (20 bis 30 % Zink) aus. Bei dem 20-Pfennig-Stück der DDR besteht die Legierung sogar aus 63 % Kupfer und 37 % Zink. Die 5- und 10-Pfennig-Stücke der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 2001 bestehen aus einem Eisenkern, der mit Tombak plattiert ist. Auch einige Nominale des sogenannten Notgelds der Provinz Westfalen von 1921 bis 1923 sind in Tombak geprägt worden.





