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Für die Internet-Ausgabe wurden die gescannten Artikel revidiert, offensichtliche Fehler stillschweigend korrigiert und die Voraussetzungen zur automatischen Verlinkung der Artikel miteinander hergestellt. Einige wenige Artikel, auf die Kahnt mehrfach verwiesen hatte, die jedoch die Aufnahme in seine Ausgabe nicht geschafft hatten, wurden aus dem „transpress Lexikon Numismatik“ nachgetragen, darunter „Marke“ und „Orden“. Kahnts Abbildungen wurden weitgehend übernommen, doch es ist geplant, die aus dem PDF ausgeschnittenen Bilder soweit möglich durch eigene, technisch bessere und scalierbare nach und nach zu ersetzen.
Die Münzgalerie ist offen für Veränderungen und Ergänzungen an diesem Lexikon und zu unseren Fachbeiträgen und würde sich über Anregungen seitens der Benutzer sehr freuen. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Lust verspüren, an der Weiterentwicklung unseres numismatischen Angebots teilzunehmen.
Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis
Auch Westfälischer Kreis: Einer der zehn → Reichskreise (gebildet 1500) des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation mit ursprünglich dem Herzog von Jülich als Kreisdirektor. Nach deren Aussterben waren der Bischof von Münster, der Kurfürst von Brandenburg und der Herzog von Pfalz-Neuburg Kreisdirektoren. Zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis gehörten nach der 1548 erfolgten Ausgliederung von Geldern, Utrecht und Zutphen die Kreisstände Cleve-Mark-Ravensberg, Jülich-Berg, die Bistümer Lüttich, Minden, Münster, Osnabrück, Paderborn und Verden, die Abteien Corvey, Essen, Herford, Stablo, Malmédy, Thorn, Werden und Helmstedt, die Grafschaften und Herrschaften Anholt, Bentheim-Steinfurt, Diepholz, Gronsveld, Holzappel, Hoya, Lippe, Nassau, Moers, Oldenburg, Ostfriesland, Reckheim, Rietberg, Pyrmont, Sayn, Schaumburg, Tecklenburg, Wied sowie die Reichsstädte Aachen, Dortmund und Köln. Münzprägungen sind aber von einer noch erheblich größeren Zahl von Münzständen ausgegangen, da das Münzrecht nicht an die Reichsstandschaft gekoppelt war.





