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Für die Internet-Ausgabe wurden die gescannten Artikel revidiert, offensichtliche Fehler stillschweigend korrigiert und die Voraussetzungen zur automatischen Verlinkung der Artikel miteinander hergestellt. Einige wenige Artikel, auf die Kahnt mehrfach verwiesen hatte, die jedoch die Aufnahme in seine Ausgabe nicht geschafft hatten, wurden aus dem „transpress Lexikon Numismatik“ nachgetragen, darunter „Marke“ und „Orden“. Kahnts Abbildungen wurden weitgehend übernommen, doch es ist geplant, die aus dem PDF ausgeschnittenen Bilder soweit möglich durch eigene, technisch bessere und scalierbare nach und nach zu ersetzen.
Die Münzgalerie ist offen für Veränderungen und Ergänzungen an diesem Lexikon und zu unseren Fachbeiträgen und würde sich über Anregungen seitens der Benutzer sehr freuen. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Lust verspüren, an der Weiterentwicklung unseres numismatischen Angebots teilzunehmen.
Guldentympf
Nach dem Münzpächter Andreas Tympf benannter polnischer Gulden (30-Groschen-Stück) der Jahre 1663 bis 1665, der nach seinem Silbergehalt nur 12 bis 13 polnische Groschen wert war. Tympf prägte im Auftrag des nach dem Krieg mit Schweden (1654 –1660) finanziell stark belasteten Polen und brachte durch seine etwa 6 Mio. G. einen Schlagschatz (→ Münzgewinn ) von 2 Mio. Gulden ein. Die Wirtschaft Polens litt jedoch lange Zeit an dieser unterwertigen Prägung. → Achtzehngröscher





