Hauptseite
Für die Internet-Ausgabe wurden die gescannten Artikel revidiert, offensichtliche Fehler stillschweigend korrigiert und die Voraussetzungen zur automatischen Verlinkung der Artikel miteinander hergestellt. Einige wenige Artikel, auf die Kahnt mehrfach verwiesen hatte, die jedoch die Aufnahme in seine Ausgabe nicht geschafft hatten, wurden aus dem „transpress Lexikon Numismatik“ nachgetragen, darunter „Marke“ und „Orden“. Kahnts Abbildungen wurden weitgehend übernommen, doch es ist geplant, die aus dem PDF ausgeschnittenen Bilder soweit möglich durch eigene, technisch bessere und scalierbare nach und nach zu ersetzen.
Die Münzgalerie ist offen für Veränderungen und Ergänzungen an diesem Lexikon und zu unseren Fachbeiträgen und würde sich über Anregungen seitens der Benutzer sehr freuen. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Lust verspüren, an der Weiterentwicklung unseres numismatischen Angebots teilzunehmen.
Landsberger Pfennig
Hohlpfennig des Kurfürsten Friedrich II. von Sachsen (1428 –1464) und Wilhelms III., Herzog von Sachsen und Landgraf von Thüringen (1440 –1482), mit dem Landsberger Schild (Landsberger Pfähle) und der Umschrift LAND; 1444 bis etwa 1451 zu 592 Stück aus der rauhen Mark geschlagen, 1 Stück zu 0,4 g. Der L. wird in einer Chronik auch als Brückenpfennig bezeichnet, da die Bauarbeiter der Dresdener Elbbrücke (Augustusbrücke) mit ihm bezahlt worden sein sollen; möglich ist auch, daß mit dem Landsberger Pfennig der Brückenzoll für die Elbbrücken entrichtet wurde.






