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Für die Internet-Ausgabe wurden die gescannten Artikel revidiert, offensichtliche Fehler stillschweigend korrigiert und die Voraussetzungen zur automatischen Verlinkung der Artikel miteinander hergestellt. Einige wenige Artikel, auf die Kahnt mehrfach verwiesen hatte, die jedoch die Aufnahme in seine Ausgabe nicht geschafft hatten, wurden aus dem „transpress Lexikon Numismatik“ nachgetragen, darunter „Marke“ und „Orden“. Kahnts Abbildungen wurden weitgehend übernommen, doch es ist geplant, die aus dem PDF ausgeschnittenen Bilder soweit möglich durch eigene, technisch bessere und scalierbare nach und nach zu ersetzen.
Die Münzgalerie ist offen für Veränderungen und Ergänzungen an diesem Lexikon und zu unseren Fachbeiträgen und würde sich über Anregungen seitens der Benutzer sehr freuen. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Lust verspüren, an der Weiterentwicklung unseres numismatischen Angebots teilzunehmen.
Aes signatum
(lat., gezeichnetes Erz): antike römische und italische gegossene rechteckige Bronzebarren mit unterschiedlichen Motiven: Rind/Rind, Adler auf Blitz/Pegasus, Elefant/Schwein, Dreizack/ Caduceus u. a., seltener auch mit Legende (z.B. ROMANOM, ältere Genitivform zum später gebräuchlichen „Romanorum“). Es wird vermutet, daß die Barren als Donative für Soldaten nach einem erfolgreichen Feldzug dienten. Die Barren mit der Elefant-Sau-Darstellung werden z. B. mit der für die Römer siegreichen Schlacht von Beneventum im Jahr 275 v. Chr. gegen Pyrrhus in Verbindung gebracht. Pyrrhus führte in seiner Streitmacht auch Kriegselefanten mit. Diese sollen in der Schlacht durch den Gestank der Säue in die Flucht geschlagen worden sein. → Aes grave, → Römische Münzen





