Hauptseite
Für die Internet-Ausgabe wurden die gescannten Artikel revidiert, offensichtliche Fehler stillschweigend korrigiert und die Voraussetzungen zur automatischen Verlinkung der Artikel miteinander hergestellt. Einige wenige Artikel, auf die Kahnt mehrfach verwiesen hatte, die jedoch die Aufnahme in seine Ausgabe nicht geschafft hatten, wurden aus dem „transpress Lexikon Numismatik“ nachgetragen, darunter „Marke“ und „Orden“. Kahnts Abbildungen wurden weitgehend übernommen, doch es ist geplant, die aus dem PDF ausgeschnittenen Bilder soweit möglich durch eigene, technisch bessere und scalierbare nach und nach zu ersetzen.
Die Münzgalerie ist offen für Veränderungen und Ergänzungen an diesem Lexikon und zu unseren Fachbeiträgen und würde sich über Anregungen seitens der Benutzer sehr freuen. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Lust verspüren, an der Weiterentwicklung unseres numismatischen Angebots teilzunehmen.
St. Patrick’s money
In Dublin um 1674 geprägte Halfpennies (Mark Newby Halfpenny) und Farthings, die 1680/81 verrufen wurden. Der Ire Mark Newby brachte sie 1681 daraufhin in großen Mengen in die englische Kolonie New Jersey (heute Staat der USA), wo sie aus Mangel an Kleingeld weite Verbreitung fand und bereits 1682 von der Generalversammlung der Kolonie als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt wurde. Gepräge: Vs. St. Patrick (Nationalheiliger Irlands) vor einer Volksmenge predigend (beim Farthing ohne Volksmenge), Legende ECCE GRECS (lat., Seht die Menge), Rs. kniender, harfespielender König David, darüber eine Krone und die Legende FLOREAT. REX (lat., Möge dem König Glück beschieden sein). Bei einigen Exemplaren ist ein Messingsstift in die Krone eingesetzt, so daß der Eindruck entsteht, sie sei aus Gold. Silberne Exemplare dieses Typs sind äußerst selten.





