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Für die Internet-Ausgabe wurden die gescannten Artikel revidiert, offensichtliche Fehler stillschweigend korrigiert und die Voraussetzungen zur automatischen Verlinkung der Artikel miteinander hergestellt. Einige wenige Artikel, auf die Kahnt mehrfach verwiesen hatte, die jedoch die Aufnahme in seine Ausgabe nicht geschafft hatten, wurden aus dem „transpress Lexikon Numismatik“ nachgetragen, darunter „Marke“ und „Orden“. Kahnts Abbildungen wurden weitgehend übernommen, doch es ist geplant, die aus dem PDF ausgeschnittenen Bilder soweit möglich durch eigene, technisch bessere und scalierbare nach und nach zu ersetzen.
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Groot
Silberne niederländische Groschen-Münze, erstmalig von Johann II. von Brabant (1294 –1312) und von Robert von Bethune, Graf von Flandern (1305–1322), in Nachahmung von Bild und Feingehalt der französischen Turnosen (→ Gros tournois) geprägt. Ein Münzvertrag beider Fürsten schrieb vor, daß 56 1/2 Stück auf die Kölnische Mark (233,856 g) gehen sollten. Feingewicht 3,96 g bei einem Rauhgewicht von 4,14 g. Später wurde der Groot immer schlechter ausgebracht. Besonders minderwertig waren die → Löwengroschen Ludwigs (Lodewijk) II. von Male, Graf von Flandern (1322 –1346), der etwa 60 Mio. Stück prägen ließ, die im Münzfuß von 66 auf 70 Stück anstiegen und aus einer immer schlechter werdenden rauhen Mark ausgebracht wurden. Zuletzt wogen die G. 3,7 bis 3,0 g und enthielten 2,15 bis 1,5 g Feinsilber. In den nördlichen Niederlanden entsprach 1 Groot = 8 Penninge, in den südlichen galt 1 Groot = 12 Penninge = 24 Mijten. Im 15. Jh. ging der Name auf das Halbstück des Stuivers über.





